Mehr Umsatz im eigenen Online-Shop: Mehr Bestellungen im Handumdrehen

Marcel Sattler 22.03.2021 16:20:36
Mehr Umsatz im eigenen Online-Shop: Mehr Bestellungen im Handumdrehen

Die Story für dich! Schon gewusst? Am 11. November 2020 hat eine E-Commerce-Plattform aus China Geschichte geschrieben. Der Internationale Singles-Day ist auf dem asiatischen Kontinent gleichgestellt mit Feiertagen wie Weihnachten, Valentinstag & Co. An diesem Tag hat die bekannte E-Commerce-Plattform Alibaba aus China 583.000 Bestellungen pro Sekunde generiert. Das bedeutet in 2 Sekunden über 1 Millionen Bestellungen. Wir waren bei dieser Geschichte selbst überrascht, aber die Zahlen Fakten lügen nicht. Dieses vorzeige Beispiel führt uns eine Tatsache vor den Augen: Mit der richtigen Auslegung und den Marketing-Strategien kann ein E-Commerce unendliche Bestellungen generieren. Man muss bedenkt, dass der chinesische Händler nicht sehr lange auf dem Markt platziert ist.

Das Alibaba-Beispiel spricht für sich. Ein Unternehmen, das 2020 nicht online präsent ist, existiert in den Köpfen vieler potenzieller Kunden einfach nicht. Dadurch entgeht dir nicht nur Umsatz, sondern langfristig kann das auch Existenz-bedrohend sein.

E-Commerce

Du liest nun diese bombastischen Zahlen und fragst dich sicher: Kann ich das mit meinem Online-Shop auch erreichen? Es gibt eine bestimmte Regel: Im Allgemeinen kann jedes Produkt online verkauft werden. Aber man braucht die richtigen Tools und Strategien, damit wir wie Alibaba verkaufen können. Gehen wir zusammen die einzelnen Punkte durch und optimieren wir deine E-Commerce-Plattform auf ein Sieger-Niveau. Wir starten mit dem Podest und arbeiten uns auf die Spitze.

Was bedeutet E-Commerce?

Der Podest unserer Pyramide bildet die Formulierung einer Definition für E-Commerce. Viele machen den Fehler und bezeichnen Ihre Online-Shop als E-Commerce. Das ist nur die halbe Wahrheit.

„E-Commerce umfasst die digitale Anbahnung von Geschäften, die Aushandlung und die Erbringung von wirtschaftlichen Leistungen in elektronischen Netzen. Es können einzelne Stufen oder der gesamte Prozess online abgewickelt werden.“

Das bedeutet für uns: E-Commerce umfasst alle Prozesse, mit dem Kauf und Verkauf von denen Produkten auf deinem Shop stattfinden. Erfahren wir jetzt, welche Faktoren eine wichtige Rolle beim Kaufprozess spielen. Steigen wir nun auf die nächste Treppe unserer Sieger-Pyramide.

E-Commerce: Best Practice Tipps

Die nächsten Stufen unserer Erfolgs-Pyramide bestehen aus mobile-friendly E-Commerce-Plattformen, mit aussagekräftigem Content und Angeboten.

 

Mobile-Friendly

Laut Studien kauft allein in Deutschland jeder Dritte Produkte online über sein Mobilgeräte. Heutzutage sind unsere Internet-User sehr ungeduldig und schnell gelangweilt. Daher müssen die Inhalte auf deine E-Commerce-Plattform schnell laden und auf jedes elektronische Gerät automatisch angepasst werden. Schnell & responsive. Die wichtigsten Faktoren sind: Bildgröße und Text. Diese beiden Aspekte können die Ladezeit beinträchtigen. Schnell kann es passieren, dass mögliche Kunden das Interesse verlieren, aufgrund von langen Ladezeiten. Im Schnitt muss eine Seite in weniger als 3 Sekunden aufscheinen. Damit wir das Siegerspitze auf unserer Pyramide erreichen, gestalte deinen Online-Shop „mobile-friendly“.

Ansprechender Content

E-Commerce

Das Angebot und das Produkt zu präsentieren reicht heute alleine nicht mehr aus. Zwar sind beide Faktoren die Hauptteile des Kaufprozess, aber der Kunde muss von ansprechendem Content überzeugt werden.

Produktbeschreibungen: Der Inhalt konvertiert Besucher zu Kunden. Verfasse Produktbeschreibungen, die zum Kauf motivieren. Hebe besonders je nach Content die Exklusivität oder die Angst etwas zu verpassen hervor. Gezielter Content fällt einem potentiellen Kunden sofort in das Auge und regt zu der Verkaufsentscheidung an.

Produktbilder: Mache nicht den Fehler zu zeige das Produkt alleine. Versuche mit Bildsprache, dem Kunden den Nutzen zu erklären. Die Formel lautet: Produkt + Mensch. Schnapp dir Models oder setze die Handlung in Szene. Beispiel: Du verkaufst Kosmetikprodukte und deine Zielgruppen sind Frauen im mittleren Alter. Präsentiere Bilder, wie sich die Models das Produkt in das Gesucht eincremen. Zeige Vorher/Nachher Bilder vom Ergebnis.

Saisonaler Inhalt: Nutze saisonale Feiertage (Weihnachten, Blackfriday, Valentinstag etc.) oder Zeiten zu deinem Vorteil. Platziere die Angebote sowohl auf der Startseite als auch bei jedem Produkt. Hebe hier besonders die Bildsprache in den Angeboten hervor. Füge Rabattcodes oder Last-Minute-Angebote hinzu. Der Kunde soll zu jedem Feiertag die Möglichkeiten haben gute Angebote zu ergattern. Visualisiere deine Angebote auf den richtigen Stellen und erhöhe damit deine Conversions. Folge dem Beispiel von Alibaba und dem Singles-Day.

Ein prägendes Online-Erlebnis

Auf einem Blick muss das Design mit der Marke im Einklang sein. Der Kunde muss beim virtuellen Betreten der E-Commerce-Plattform sofort alle Antworten auf die W-Fragen bekommen: Wer verkauft hier? Was wird verkauft? Wie wird es verkauft? Warum soll ich hier kaufen? Versuche schon im Design diese W-Fragen zu präsentieren. Branding soll im Design widergespiegelt werden. Kommuniziere auf der Start-Seite mit Bildern und Videos. Der Kunde soll die Möglichkeiten haben dein Unternehmen dadurch kennenzulernen. Studien haben gezeigt, dass mit Jahr zu Jahr das Kundenerlebnis auf einem Online-Shop immer mehr an Bedeutung gewinnt. Eine einfache Seite mit statischen Produktbildern und kurzen einfachen Beschreibungen machen Ihre Hausaufgaben nicht mehr. Ein virtuelles Onlineerlebnis prägt sich in den Köpfen potentieller Kunden ein. Ist das Erlebnis prägenden, kommen Kunden immer wieder zurück. Alibaba hat sich erfolgreich online platziert und alle W-Fragen beantwortet. Die Kunden wissen, was sie bei Alibaba kaufen können. Was haben wir am Anfang gesagt? Ein Unternehmen, das 2020 nicht online präsent ist, existiert in den Köpfen vieler potenzieller Kunden einfach nicht.

E-Commerce

Präge dir diese Punkte ein und versuche Sie auf deiner E-Commerce-Plattform umzusetzen. So kommst du strategisch auf die Spitze unserer Erfolgs-Pyramide.

 

Starter-Checkliste

Für unsere Händler, die den großen Schritt wagen möchte und eine E-Commerce-Plattform aufzubauen haben wir eine Starter-Checkliste vorbereitet.

 

  • Analysiere deine Zielgruppe und bewerte die mögliche Nachfrage deiner Produkte
  • Analysiere den jetzigen Markt und werfe einen strategischen Blick auf deine Konturrenten
  • Stelle dein Geschäftsmodell und deine Verkaufsstrategien auf. Achte dabei auf den Erfolgs-Grat.
  • Kümmere dich um deinen Online-Auftritt: Unternehmensname, Registrierung, Logo, Branding etc.
  • Organisiere deine Produktwartung, sobald du online gehst, müssen der Warenbestand. Lege hier auch die Versand-und Abwicklungsprozesse fest
  • Für deinen Onlinestart brauchst du eine Domain und einen Online-Shop
  • Setze einen conversionstarken Marketingplan auf
  • Vergiss nicht auf soziale Netzwerke: Facebook, Instagram & Co. Erstelle deine Profile und bau eine Community auf
  • Öffne die virtuellen Türen deines Online-Shops und starte den Selling-Prozess.

 

Jetzt hast du erfahren, wie du Schritt für Schritt deinen Online-Shop zum Erfolg optimieren kannst. In kürzester Zeit deine Bestellungen auf Hochtouren bringen kannst. Aber es gibt eine weitere Strategie, die zu mehr Umsatz führen kann. Mach es McDonalds nach und führe die Upsell-Strategie in deinen Shop ein.